Skilager der Klasse 6b in Flumserberg
Am Sonntag, dem 1. März 2026, startete unser Abenteuer auf dem grossen Kiesparkplatz östlich des Martin-Haffter-Schulareals. Dort wurden Koffer, Taschen und Skier kunstvoll in den Anhänger des kleinen Madörin-Cars gestapelt, bevor wir uns – nach den letzten Abschiedsküssen der Eltern – auf die gemütliche Fahrt über St. Margrethen und Sargans nach Flumserberg Tannenheim machten.
Unser Zuhause für die Woche: das Clubhaus Siesta -obwohl von «Siesta» nie die Rede sein konnte!
Von Anfang an zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: viel Sonne, warme Temperaturen und überraschend viel Schnee – und zwar nicht nur auf den Pisten! Nach dem Zimmerbezug gab es das erste Abendessen, und später liessen wir den Tag mit unseren mitgebrachten Spielen und viel Gelächter mit unseren sechs Leiterinnen und Leitern ausklingen. Die Nachtruhe hingegen nahmen einige Kinder nicht ganz so ernst – was man am nächsten Morgen an den winzigen Äuglein deutlich sah.
Ganze zehn Anfänger übten am Zauberteppich und auf den zwei Anfängerpisten. Schon am ersten Tag konnten sich viele Kinder unfallfrei mit dem Ponylift hochziehen lassen. Trotz reichlich Pizza (Stemmbogen) und Pommes (Parallelstellung) und einem gemeinsamen Mittagslunch im Aufenthaltsraum auf der Prodalp waren alle abends hungrig. Die acht Profis waren bei Marius in guten Händen und erkundeten am ersten Tag schon selbstbewusst schwarze Pisten.
Am Abend stand jeweils die Wahl des erfreulichsten Verhaltens auf der Piste an. Drei Nominierte, eine Abstimmung – und am Folgetag durfte ein stolzes Kind den ehrenvollen Minion-Helmüberzug tragen. Den Drachenfrosch-Helmüberzug als Gegenpreis wollte hingegen niemand so richtig – so landete er einmal unter dem Helm versteckt und ein anderes Mal verschwand er diskret im Rucksack…
Schon am dritten Tag wagten sich sehr viele Kinder auf die roten Pisten. Alle Kinder glitten unfallfrei und immer sicherer und sogar mit dem Parallelschwung (!) den Berg hinab, während die Leiter schon am ersten Tag wegen ihrer skiakrobatischen Einlagen humpelten und ü40 Bodylotion (Voltaren Dolo) einreiben mussten.
Es war ein grossartiges Lager, in dem viele Kinder nicht nur auf den Skiern über sich hinauswuchsen und persönlich profitierten. Die Kinder erledigten ihre Ämtli in den Skigruppen richtig gründlich und friedlich. Das Essen war erste Klasse und es blieb trotz grosser Mengen an mitgebrachten Kofferschleckereien nicht viel übrig.
Die Abende waren gefüllt mit «Der grosse Preis», unserer «Talentshow», einem Home-Kino-Erlebnis, Tänzen mit Bewegungen berühmter Musiker, dem legendären «Flumsi-Cup» und ganz viel freiem Spiel und Spass.
Und trotzdem – am Freitagmittag freuten sich alle darauf, wieder zu Hause anzukommen und endlich etwas Ruhe zu geniessen.
Text und Foto: Sascha Soccal
